|
Die Unterschiede bei Tagesgeld
Zinsen
Die Unterschiede bei Tagesgeld Zinsen sind zur Zeit sehr groß.
Während einige Banken noch weniger als drei Prozent für Anlagen auf
Tagesgeldkonten bieten, sind andere schon bei fünf oder gar sechs
Prozent angelangt. Allerdings gibt es da das Kleingedruckte, das man
sich genau angucken sollte, um diese Lockangebote richtig einschätzen zu
können.
Der Eonia-Zinssatz, zu dem die Banken sich kurzfristig Geld ausleihen
können, beträgt momentan 3,7, der Leitzins der Europäischen Zentralbank
4 Prozent. Bankangebote für ein
Tagesgeldkonto mit weit höheren Zinsen sind
deshalb für die Geldinstitute eine finanzielle Belastung, die sie an
anderer Stelle wieder reinholen wollen. Deshalb werden die hohen
Zinsen auch nur für kurze Zeit gewährt, ein halbes Jahr oder ein Jahr.
Anschließend ist der Zinssatz wieder variabel und wird wieder abgesenkt,
wie tief, bleibt den Banken überlassen.
Besonders hohe Zinsen werden häufig auch nur dann gewährt, wenn es sich
um Neukunden handelt. Auf diese Weise wollen die Banken sich gegenseitig
die Kunden abwerben. Nicht selten wird von den Kunden verlangt,
zusätzlich zu einem Tagesgeldkonto auch noch ein weiteres Bankprodukt zu
kaufen, etwa ein Wertpapierdepot oder ein Girokonto.
Weitere Einschränkungen entstehen bezüglich der Höhe der verzinsten
Einlagen. Manche Banken gewähren Topp Zinsen für Tagesgeld nur bis zu
wenigen Tausend Euro. Alle Beträge darüber werden nur niedrig verzinst.
Es gibt auch Geldinstitute, die eine hohe Mindesteinlage verlangen, ohne
die sie die versprochenen hohen Zinsen nicht zahlen. Wer seine
Bankgeschäfte noch am Schalter in der Filiale tätigt, kann häufig auch
nicht von den besten Tagesgeld Zinsen profitieren. Die sind nämlich den
Online-Kunden vorbehalten.
Ausländische Kreditinstitute haben häufig die Nase vorn, wenn man die
Zinsen für Tagesgeld vergleicht. Hier sollte man sich vorher genau
informieren, bis zu welcher Höhe die Einlagen gesichert sind. Wer
weniger als 20.000,00 Euro auf Tagesgeld anlegen will, kann allerdings
auf eine Nachfrage verzichten, da die ausländischen Banken bis zu dieser
Höhe mindestens haften. |